#GrüneDebatte17

Video: Öffentliche Debatte zu «Öffentlichkeit und Demokratie im Zeitalter der neuen Medien»

Das Nein der Grünen zu «No Billag» bedeutet nicht einfach «weiter so» – die Grünen setzten sich an der vergangenen Debatte kontrovers mit möglichen Zukunftsperspektiven der Medien auseinander. Den Beschlüssen zur Medienpolitik ging eine öffentliche Podiumsdiskussion unter dem Titel «Öffentlichkeit und Demokratie im Zeitalter der Neuen Medien» voraus. Dabei debattierten Adrienne Fichter (Freie Tech-/Politik-Journalistin, Politologin), Christof Moser (Journalist, Co-Gründer von «Project R» und «Republik») und Chantal Tauxe (Journalistin, Mitglied bei «Medien für alle», ehemalige Stv. Chefredaktorin «L’Hebdo») die Vor- und Nachteile der aktuellen Entwicklungen in der Schweizer Medienlandschaft und mögliche Reaktionen darauf.

Ein Kommentar

Urs Heinz Aerni

Interessante Themen und Fragen wurden hier aufgeworfen. Die mediale Entwicklung ist eine große Herausforderung für Parteien und Menschen, die sich politisch engagieren möchten. Doch aktive Vorstöße mit Ideen, Visionen und Inhalten zur Gestaltung der Gesellschaft und Schutz der Umwelt könnten deren mehr sein.

Neue Ideen zu den anstehenden Fragen und Probleme, die die Gesellschaft umtreiben, wären vonnöten. Ebenso besteht ein Handlungsbedarf für eine Ausweitung der Wahrnehmung der Grünen. Noch immer – so meine Einschätzung – passiert zu viel in den eigenen Kanälen und Kreisen (P.S Zeitung, WoZ, Events etc) und zu wenig an Orten, wo Nichtgrüne sich tummeln aber offen wären für neue und konstruktive Ansätze.

Vielleicht müssten neue aber auch alte Wege in der Kommunikation wieder vermehrt begangen werden: Radiospots, Kleinanzeigen, mehr Medienmitteilungen, Vernetzen und Werben auch für Talk-Sendungen etc.
Ja, ich weiß, nun kommen wieder die Kosten ins Spiel, doch ich glaube, dass mit dem Geld, das vorhanden ist, mehr erreicht werden könnte als man denkt.

Weiterhin viel Erfolg und frohes Schaffen für ein Land, in dem sich gerne leben lässt.
Urs Heinz Aerni

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