#GrüneDebatte17

Wie sieht eine Wirtschaft für die Menschen im Zeitalter von Digitalisierung und Globalisierung aus?

 

Die Grünen wollen die lokalen Wirtschaftskreisläufe stärken. In der Landwirtschaft und in der Industrie. Als rohstoffarmes Land ist die Schweiz aber auf Austausch und globale Nachhaltigkeit besonders angewiesen. Seit über 30 Jahren setzen wir Grünen uns deshalb für fairen Handel, weltweiten Frieden und Demokratisierung ein. Und wir bekämpfen Steuerdumping, Steuerflucht und Sonderrechte für Konzerne, Banken und Eigner von Kapital.

Wir Grüne wollen einen grundlegenden Wandel in der Wirtschaftspolitik. Die Wirtschaft muss den Menschen dienen und nicht umgekehrt. Dazu braucht es einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen, so wie ihn die Initiative für eine Grüne Wirtschaft forderte. Dank Pioniergeist, Innovation und Effizienz sollen knappe Rohstoffe auch den künftigen Generationen zur Verfügung stehen und Altlasten vermieden werden. Das sichert gewerbliche Arbeitsplätze in der Schweiz. Auch mit der Kostenwahrheit im Verkehr und einem guten Service Public wollen wir die lokale, solidarische „Ökonomie der Nähe“ stärken. Dazu gehört auch ein gut ausgebauter Pflege- und Bildungsbereich.

Wenn natürliche Ressourcen knapp werden und das Wirtschaftswachstum an Grenzen stösst, müssen Arbeit, Lohn und Vermögen gerechter verteilt werden. Wie schaffen wir das in einer Zeit, in der Erwerbsarbeitsplätze durch die Digitalisierung weggefressen werden? Wie sehen neue Formen von Wohlstand und sozialer Sicherheit aus? Ein Fall für die Grünen!

Hintergründe für die Debatte

Digitalisierung:

Fairer Handel:

Lösungen:

2 Kommentare

Brehm

Gesundehitswesen / Arbeitsplätze / Familie/
Als Krankenschwester und Mutter weiss ich wie schwierig bis gar unmöglich es ist, Familie und Beruf unter ein Hut zu bringen. Fast alle Pflegefachfrauen sind Frauen und die meisten davon werden einestages auch Mutter. Kein Wunder gibt es zu wenig Personal in der pflege und muss übers Ausland abgedeckt werden!
Es ist kaum möglich in einem 24 Betrieb zu arbeiten und eine Familie zu haben. Es braucht flexiblere Lösungen in diesen Arbeitstellen betreffend Arbeitszeit und Arbeitspensum

Antworten

Felix

Wegen des überbewerteten Frankens würde die Schweiz stagnieren (Indikator: BIP pro Kopf) und gegenüber dem stark wachsenden Deutschland an Vorsprung verlieren, konnte man diese Tage lesen. Der teure Franken ist das eine – aber wollen wir so schnell wachsen wie Deutschland aktuell? Ich meine nein. „Langsamer wachsen“ und „mehr Gleiche statt Reiche“ müssten die Qualitätsmassstäbe sein. Bei stabiler wirtschaftlicher Pro-Kopf-Durchschnittsleistung könnten wir zum Mass für Fortschritt nehmen, dass die Unterschiede kleiner werden. Es macht im übrigen gesünder. Länder mit hoher Differenz zwischen dem reichsten und dem ärmsten Fünftel der Bevölkerung haben gesamthaft eine deutlich schlechtere Gesundheit als Länder mit einer geringen Differenz.

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